Wörterbuch

ASLP
Akronym von:Atemschutzleistungsprüfung

Die ASLP soll im Rahmen der Aus- und Weiterbildung für die Atemschutzgeräteträger, deren Einsätze immer komplexer werden, absolviert werden. Bei manchen Kameraden sind seit der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger in der Feuerwehrschule schon Jahre - bei vielen sogar Jahrzehnte vergangen.

 

Da jeder Geräteträger aber nur einmal die Möglichkeit hat diesen Kurs zu absolvieren, ist die ASLP von großer Wichtigkeit um Erlerntes weiterzugeben und die Zusammenarbeit des Atemschutztrupps zu vertiefen.

 

Auch das Arbeiten mit der Außenüberwachung, bei größeren Ereignissen unerlässlich, ist wesentlich. Kein Mensch kann sich Daten wie Zahlen, Namen, Uhrzeit und Flaschendruck, die für die Einsatzdokumentation wichtig sind, über längere Zeit hinweg in Stresssituationen merken.

 

Die Prüfung wird in Truppstärke von 1:3 durchgeführt.

BLF
Akronym von:Berglandlöschfahrzeug

Es handelt sich dabei um ein KLF, das aber auf ein extrem geländetaugliches Fahrgestell aufgebaut wird. Es führt auch meist kleinere Tragkraftspritzen mit sich, die auch im Gebirge eingesetzt werden können.

CFK
Akronym von:Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff

Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK – C für Carbon = Kohlenstoff) bezeichnet einen Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoff, bei dem in eine Matrix (z. B. aus Kunststoff) Kohlenstofffasern, meist in mehreren Lagen, als Verstärkung eingebettet werden.

CSA
Akronym von:Chemikalienschutzanzug

Ein Chemikalienschutzanzug schützt die ganze Person und das Atemschutzgerät eine begrenzte Zeit vor der Einwirkung gefährlicher Stoffe.

DLK
Akronym von:Drehleiter mit Korb

Die Drehleiter ist das wohl bekannteste Fahrzeug der Feuerwehr, ist in jedem Kinderhaushalt als Modellauto zu finden und ist auch die Verkörperung der Arbeit der Feuerwehr. Es gibt Drehleitern von kleineren Typen mit Hubhöhen von 16 Metern und Schnellangriffseinrichtung bis zu großen Leitern mit 30 Meter Länge/ 23 Meter Hubhöhe. Sie wird im Einsatz zur Rettung aus Höhen (Bäume, Hochhäuser) eingesetzt, aber auch zum Absetzen von Rettungstrupps. Für die Brandbekämpfung aus der Höhe ist die DL ebenfalls sehr gut geeignet. Es gibt Ausführungen mit oder ohne Tragkorb. Meistens ist ein vorinstalliertes Rohrsystem vorhanden, an das man ein Strahlrohr ansetzen kann und sofort angreifen kann, ohne Schläuche bis hinauf legen zu müssen.

KLF
Akronym von:Kleinlöschfahrzeug

Das Kleinlöschfahrzeug ist für eine Löschgruppe von 1:8 ausgelegt und hat außerdem eine Tragkraftspritze (TS). Es ist das häufigste Fahrzeug bei den kleinen Ortsfeuerwehren, da es die Mindestausrüstung jeder Feuerwehr darstellt. Ein KLF unterscheidet sich von einem LF in wesentlichen in seinem höchstzulässigen Gesamtgewicht von unter 3,5 t.

LF
Akronym von: Löschfahrzeug

Es entspricht dem KLF, hat aber mehr als 3,5 t Gesamtgewicht und kann noch zusätzliche Ausrüstung mitführen. Führt das Löschfahrzeug den Zusatzbuchstaben B, also LF-B, so führt das Fahrzeug auch eine Bergeausrüstung mit.

MTF
Akronym von:Mannschaftstransportfahrzeug

Das MTF ist ein primär auf den Mannschaftstransport ausgelegtes Fahrzeug (Kleinbus, etc...), das dementsprechend hoch besetzt ist (bis 1:8), dafür ist die Ausrüstung minimalistisch (Verkehrsleitkegel, Lampen, Feuerlöscher, meistens Sonderalarmplände und Gefahrenunterlagen von ortsansässigen Firmen). Viele Feuerwehren verwenden ihren Mannschaftstransporter bei Großereignissen auch als Einsatzleitfahrzeug.

NEF
Akronym von:Notarzteinsatzfahrzeug

Das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) ist ein Fahrzeug des Rettungsdienstes, das den Notarzt zum Einsatzort bringt. Es dient der präklinischen Versorgung von Notfallpatienten, die ärztlicher Hilfeleistung bedürfen.

RLF
Akronym von:Rüstlöschfahrzeug

Das Rüstlöschfahrzeug ist heute eines der weitestverbreiteten Fahrzeuge größerer Bauart, da es eine Kombination aus TLF und RF darstellt.

Zur fast vollständig übernommenen Ausrüstung eines Tanklöschfahrzeuges kommt in der Regel noch der hydraulische Rettungssatz sowie eine am Fahrzeugrahmen montierte Seilwinde (Zugkraft in der Regel 50 kN). Mit einem RLF ist eine Feuerwehr schon allein in der Lage, bei einem Verkehrsunfall alle notwendigen technischen Maßnahmen zu setzen und außerdem den notwendigen Brandschutz bei einem Verkehrsunfall zu gewährleisten.

 

Die Besatzung besteht meist aus 1:8, kann aber auch aus einer Tanklöschgruppe (1:6) bestehen.

RSS
Akronym von:Really Simple Syndication

Was ist RSS eigentlich?

 

RSS (Really Simple Syndication) ist ein Dokument, das Beiträge von Webseiten oder Weblogs in einem „XML-Feed“ zusammenfasst. „Feed“ kommt von „to feed", also „füttern“. Der User wird mit RSS-Feeds gefüttert. Wie erhalten Sie Ihr „Futter"? Abonnieren Sie einfach RSS-Feeds von Websites und Weblogs.

 

Ein Beispiel:

 

Als Feuerwehrbegeisterter interessieren Sie sich für alles rund um die Feuerwehr. Sie könnten jetzt entweder jeden Tag die Webseite ansurfen und prüfen, was es an neues gibt, oder die neueste Meldung kommt sofort auf Ihren Rechner. Im Newsreader kann man sich auf Themen festlegen, die einen interessieren. Das Programm prüft in regelmäßigen Abständen, ob es Neuigkeiten aus dem Feuerwehrbereich gibt. Jede neue Nachricht poppt dann auf Ihrem Bildschirm auf – sogar mit Ton, wenn Sie wollen. Nun kann man die Meldung bequem lesen und bei Bedarf zum Volltext der Nachricht auf die Homepage der FF Stein/Enns klicken.

RTW
Akronym von:Rettungswagen

Rettungswagen (RTW) sind Fahrzeuge des Rettungsdienstes für die Notfallrettung. Sie werden benutzt, um Notfallpatienten zu versorgen und in eine geeignete Klinik zu transportieren.

 

Vom RTW zu unterscheiden ist einerseits der Krankentransportwagen (KTW), der für den notfallmedizinisch in der Regel unkritischen Krankentransport vorgesehen ist und andererseits der Notarztwagen (NAW), der im Gegensatz zum Rettungswagen mit einem Notarzt besetzt ist.

SRF
Akronym von:Schweres Rüstfahrzeug

Dies hat in etwa die gleiche Ausrüstung wie ein RF, hat jedoch zusätzlich noch einen Ladekran oder eine Abschleppbrille für Kraftfahrzeuge aufgebaut, weiters findet man in manchen SRF auch Vollschutz- und Chemieschutzanzüge für Gefahrgutunfälle.

TLF
Akronym von:Tanklöschfahrzeug

Das Tanklöschfahrzeug ist, abhängig vom Bundesland, 1:6 oder 1:8 besetzt. Vereinzelt gibt es auch TLF mit Truppbesetzung (1:2). In den meisten Fällen hat der Löschwassertank 2000, bzw. 3000 l Wasser, kann aber auch 1000, 1500 oder 4000l Wasser mit sich führen. Das Fahrzeug hat eine Einbaupumpe mit einer Leistung von 1600 bis 2400 Liter pro Minute. Der Normaldruckteil erreicht einen Druck von 12 bis 15 bar, der Hochdruckteil ungefähr 40 bar. Zum Schnellangriff ist meist eine Schnellangriffshaspel mit einem formbeständigen Schlauch montiert. In manchen Bundesländern gehört der Schnellangriff auch zur Pflichtausrüstung. Manchmal ist auch noch ein Wasserwerfer fix am Fahrzeug montiert, ein mobiler Monitor gehört aber in fast allen Bundesländern zur Pflichtausstattung. Anonsten führt das Fahrzeug hauptsächlich die Brandschutzausrüstung und auch teilweise auch technische Ausrüstung mit sich.

TS
Akronym von:Tragkraftspritze

Tragkraftspritzen sind tragbare Pumpen welche einen eigenen Motor besitzen, meist einen Ottomotor in seltenen Fällen auch einen Dieselmotor. Als Antrieb fungieren i. d. R. adaptierte serienmäßige Motoren.

 

Die Zusatzangebe zB "TS/12" gibt die Nennförderleistung pro Minute (also 1.200l) an.

ÖL
Akronym von:Öl-Einsatzfahrzeug

Das ÖL-Einsatzfahrzeug ist zum Binden von auslaufenden Mineralöl gedacht. Es verfügt über diverse EX-Geschützte Umfüllpumpen, Spezialwerkzeuge zum Abdichten von Tankwagen, usw. Weiters führt es eine sehr hohe Anzahl an verschiedenen Ölbindemitteln mit, um selbständig auch größere Ölaustritte zu binden. Meist ist in Verbindung mit dem ÖL-Einsatzfahrzeug auch noch ein Ölsperrenanhänger für Gewässer vorgesehen.