Am Sonntag, dem 5. Juli, wurde die Freiwillige Feuerwehr Stein an der Enns um 11:06 Uhr zu einem Waldbrand im Bereich Schwarzensee im Kleinsölktal alarmiert.
Zur Lageerkundung wurde zunächst die Drohneneinheit der FF Zauchen nachalarmiert. Mithilfe der Aufklärungsflüge konnte das Ausmaß des Brandes rasch festgestellt und die Einsatzleitung bei der Beurteilung der Lage unterstützt werden. Aufgrund des steilen und schwer zugänglichen Geländes wurde in weiterer Folge die auf Waldbrandbekämpfung spezialisierte Flugdienststaffel Steiermark Nord der FF Aigen im Ennstal alarmiert.
Die Brandbekämpfung erfolgte am ersten Tag ausschließlich aus der Luft durch drei Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres. Die Flughelfer unterstützten die Hubschrauberbesatzungen bei den Löschmaßnahmen, während die Drohne der FF Zauchen laufend wertvolle Informationen über die Ausbreitung des Brandes lieferte. Insgesamt standen am ersten Einsatztag 29 Einsatzkräfte im Einsatz.
Am Montag wurden die Löscharbeiten mit insgesamt 54 Einsatzkräften fortgesetzt. Neben den Feuerwehren Stein an der Enns und Zauchen standen auch die Bergrettung Kleinsölk sowie die Flugdienststaffel Steiermark Nord im Einsatz. Die Bergrettung errichtete im steilen Gelände ein Seilgeländer und unterstützte beim sicheren Abseilen der Flughelfer. Die verbliebenen Glutnester wurden händisch freigelegt und abgelöscht, zusätzlich erfolgten zur Sicherheit weitere Wasserabwürfe durch die Hubschrauber.
Ein besonderer Dank gilt der Flugdienststaffel Steiermark Nord, der Drohneneinheit der FF Zauchen, den Besatzungen der eingesetzten Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres sowie der Bergrettung Kleinsölk für die hervorragende Zusammenarbeit und die professionelle Unterstützung während des gesamten Einsatzes.

